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Pressemitteilung 01-2010

05.01.2010



 
GEW: CDU-Denkverbote behindern eine offene Diskussion über
 die Weiterentwicklung des Bildungswesens

Die CDU-Reaktionen auf die Äußerungen von Bildungsminister Klaus Kessler zur Weiterentwicklung des Bildungswesens in der SZ vom 04.Januar 2010 machen deutlich, dass die CDU weiterhin an veralteten bildungspolitischen Vorstellungen festhält. „Denkverbote á la CDU behindern die notwendige offene Diskussion über die Zukunft des Bildungswesens“ sagte der GEW-Landesvorsitzende Peter Balnis.

„Was wir brauchen sind konstruktive Beiträge zur Debatte um die bestmögliche Bildung für alle Kinder- und Jugendlichen“, so Peter Balnis weiter.

Für die GEW ist das längere gemeinsame Lernen bis zum Ende der Sekundarstufe I ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. „Wir wollen für unsere bildungspolitischen Vorstellungen Überzeugungsarbeit in der Bevölkerung, bei politischen Parteien und anderen an der Bildungspolitik beteiligten Organisationen und Institutionen leisten“ betonte Peter Balnis.

Die GEW Saarland unterstützt den Bildungsminister in seinem Bemühen und wünscht sich weitere wichtige Impulse auf dem Weg zu einem Bildungssystem, das nach dem Grundsatz arbeitet: „Fördern statt Auslesen“. Alle Schülerinnen und Schüler haben einen Anspruch darauf, unabhängig von ihrer Herkunft gefördert zu werden, damit sie in ihrer Schullaufbahn die bestmöglichen Voraussetzungen für ihr späteres berufliches und soziales Leben erhalten..

 
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