GEW:
CDU-Denkverbote behindern eine offene Diskussion über
die Weiterentwicklung des Bildungswesens
Die CDU-Reaktionen auf die Äußerungen von Bildungsminister
Klaus Kessler zur Weiterentwicklung des Bildungswesens in der SZ vom
04.Januar 2010 machen deutlich, dass die CDU weiterhin an veralteten
bildungspolitischen Vorstellungen festhält. „Denkverbote á la CDU
behindern die notwendige offene Diskussion über die Zukunft des
Bildungswesens“ sagte der GEW-Landesvorsitzende Peter Balnis.
„Was wir brauchen sind konstruktive Beiträge zur Debatte um die
bestmögliche Bildung für alle Kinder- und Jugendlichen“, so Peter Balnis
weiter.
Für die GEW ist das längere gemeinsame Lernen bis zum Ende der
Sekundarstufe I ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. „Wir wollen
für unsere bildungspolitischen Vorstellungen Überzeugungsarbeit in der
Bevölkerung, bei politischen Parteien und anderen an der Bildungspolitik
beteiligten Organisationen und Institutionen leisten“ betonte Peter
Balnis.
Die GEW Saarland unterstützt den Bildungsminister in seinem Bemühen und
wünscht sich weitere wichtige Impulse auf dem Weg zu einem
Bildungssystem, das nach dem Grundsatz arbeitet: „Fördern statt
Auslesen“. Alle Schülerinnen und Schüler haben einen Anspruch darauf,
unabhängig von ihrer Herkunft gefördert zu werden, damit sie in ihrer
Schullaufbahn die bestmöglichen Voraussetzungen für ihr späteres
berufliches und soziales Leben erhalten..