Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Saarland, Peter Balnis hat den Ministerpräsidenten Peter Müller in einem persönlichen Brief darin bestärkt, an seiner Absicht festzuhalten, im Bildungsbereich nicht zu sparen und ihn aufgefordert, sich beim Bildungsgipfel am 10. Juni dafür einzusetzen, einen Anteil von zehn Prozent des deutschen BIP (Bruttoinlandsprodukt) für Bildung und Forschung aufzuwenden. Dabei hat Peter Balnis auf einen Aspekt aufmerksam gemacht, der in der öffentlichen Diskussion bisher unterzugehen droht, nämlich den drohenden Mangel an Pädagoginnen und Pädagogen. Es müsste oberstes Ziel sein, die Besten für die pädagogischen Berufe zu gewinnen und sie bestmöglich auszubilden und sie angemessen zu bezahlen. Peter Balnis: „Es ist richtig, mehr Geld für Bildung in die Hand zu nehmen. Richtig ist aber auch, den wichtigsten Erfolgsfaktor für Bildung, die Pädagoginnen und Pädagogen, nicht aus den Augen zu verlieren. Nur wenn mittelfristig auch mehr Geld für die Verbesserung der Arbeits- und Einkommensbedingungen der Lehrkräfte, der Lehrenden an den Hochschulen und der Erzieherinnen und Erzieher aufgewendet wird, kann die Bildungsoffensive zu einem nachhaltigen Erfolg werden.“ Den vollständigen Wortlaut des Briefes von Peter Balnis an Peter Müller finden Sie hier (pdf).
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