Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband
Saarland, begrüßt die Absicht der Jamaika-Koalition das Pilotprojekt
„Werkstattschule“ aus Mitteln des Landeshaushaltes weiter zuführen.
Die GEW, die dieses Projekt mit großem Interesse verfolgt hat, sieht in
der Werkstattschule eine Möglichkeit, durch ein Konzept der besonderen
Förderung SchülerInnen, die im 8. Schulbesuchsjahr keine Aussicht auf
einen Abschluss haben, eine neue Perspektive zu eröffnen. Der GEW geht
es darum, Jugendliche möglichst früh in Ausbildung zu bringen.
Demotivierende Warteschleifen sollen vermieden werden - ebenso
perspektivlose Maßnahmekarrieren, in die besonders benachteiligte Jugend
leicht hineingeraten.
„Es darf kein Jugendlicher zurückgelassen werden; dies sind wir der
jungen Generation schuldig. Je früher eine gezielte Förderung einsetzt,
umso besser sind die Aussichten auf Erfolg“ so der Landesvorsitzende der
GEW Peter Balnis.