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Pressemitteilung 10-2010

22.04.2010



 GEW fordert die Rücknahme der Streichung von 10 Grundschul-
 lehrerstellen zur Finanzierung der Schulbuchausleihe! 

Eine heute von der Landesregierung vorgelegte Änderung zum Haushaltsentwurf sieht die Streichung von 10 Planstellen im Grundschulbereich zur Finanzierung der Schulbuchausleihe vor.

„Dies ist mit Sicherheit der falsche Weg, um das chaotische, von Ex-Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer eingeführte System der Schulbuchausleihe zu stabilisieren“, so Peter Balnis, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Saarland. „Die GEW fordert die Landesregierung auf, diese Stellenstreichung umgehend zurück zu nehmen und nach anderen Wegen der Finanzierung zu suchen.“

Bildungsminister Kessler wird aufgefordert, das jetzige System der Schulbuchausleihe grundlegend zu überprüfen. Es ist nicht hinnehmbar, dass ein undurchdachtes Wahlgeschenk der CDU Regierung im Nachhinein durch Abbau von Lehrerstellen finanziert wird. Das verschlechtert die Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen und wirkt sich negativ auf die Lernbedingungen der Kinder aus.

Schon heute kann kurzfristiger Ausfall von LehrerInnen nur durch das Zusammenlegungen von Klassen aufgefangen werden. Auch längerfristiger Ausfall ist wegen der zu geringen Personalisierung der mobilen Lehrerreserve (Lehrerfeuerwehr) nur schwierig auszugleichen. Die Streichungen von Planstellen gefährdet auch die Durchführung von Arbeitsgemeinschaften und besonderen Projekten in den Grundschulen.

 
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