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Pressemitteilung 19-2011

22.11.2011



GEW begrüßt die Rücknahme der Absenkung der Eingangsbesoldung für neu
einzustellende BerufsschullehrerInnen und Einkommensverbesserungen für LehrwerkmeisterInnen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Saarland, begrüßt die vom Kabinett im Rahmen der Haushaltsklausur beschlossene Rücknahme der Absenkung der Eingangsbesoldung für neu einzustellende Lehrkräfte an beruflichen Schulen. Bildungsminister Klaus Kessler konnte sich wohl im Kabinett gegen die Bedenken aus dem Finanzministerium durchsetzen.

„Diese Rücknahme der Absenkung ist allerding nur ein erster Schritt, auch die schon im Dienst befindlichen BerufsschullehrerInnen mit abgesenkter Eingangsbesoldung müssen wieder ihre reguläre Besoldung erhalten“, so GEW-Landesvorsitzender Peter Balnis in einer ersten Stellungnahme.

Die GEW setzt sich dafür ein, dass die Absenkung für Lehrkräfte aller Schulformen zurückgenommen wird. Wenn eine Absenkung je nach Bewerberlage eingeführt bzw. zurückgenommen wird, wird das Saarland für junge Lehrkräfte unattraktiv. Deswegen muss die Absenkung der Eingangsbesoldung aus dem Saarländischen Besoldungsgesetz gestrichen werden. Die Landesregierung ist jetzt gefordert, eine entsprechende Gesetzesänderung bei der Beratung des Haushaltsbegleitgesetzes einzubringen, damit dieses unrühmliche Kapitel der Besoldungspolitik im Saarland ad acta gelegt werden kann.

Mit dem Beschluss, die Lehrwerkmeister, die die Ausbildung zum Praxislehrer absolviert haben, eine Entgeltgruppe höher zu bezahlen, kommt die saarländische Landesregierung einer langjährigen Forderung der GEW nach. „Endlich erfahren die Lehrwerkmeister, dass die Qualifikation für höherwertige Aufgaben auch bei der Vergütung berücksichtigt wird“, so Peter Balnis.

Die GEW fordert das Bildungsministerium auf, die während der Haushaltsklausur getroffenen Beschlüsse zügig umzusetzen.

 
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