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Pressemitteilung 32-2009

09.12.2009



 
GEW begrüßt Abschaffung von Studiengebühren

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Saarland, begrüßt die Entscheidung der Landesregierung, ab dem kommenden Sommersemester auf Studiengebühren für das Erststudium zu verzichten und für die Hochschulen Kompensationszahlungen in Aussicht zu stellen.

Offensichtlich beginnt bei der Landesregierung ein Umdenken in Fragen der Studienfinanzierung, wozu nicht zuletzt das Engagement von Studierenden im Rahmen des Bildungsstreiks beigetragen haben dürfte. Die GEW hat diese Aktionen solidarisch unterstützt.

Studiengebühren richten nach Auffassung der GEW bildungspolitischen Schaden an, weil sie der Chancengleichheit beim Hochschulzugang widersprechen und junge Menschen von einer Hochschulausbildung abschrecken. Unser Land brauche aber deutlich mehr Studierende, um die Zukunftsaufgaben zu meistern.

Die GEW fordert die generelle Abschaffung der Studiengebühren. Bei zulänglicher Betreuung, adäquaten Studienbedingungen und wechselseitiger Toleranz und Verantwortung sollte sich das Thema "Langzeitstudierende" von selbst erledigen. Auch erfordere der Arbeitsmarkt in vielen Fällen weitere Qualifikationen eventuell auch in anderen Gebieten, sodass eine Beschränkung der Gebührenfreiheit auf ein Erststudium keine tragbare Lösung darstelle.

 
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