Antragsteller:
FG Grundschule
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| Betrifft: |
Studiengang für das „Lehramt der Primarstufe und der Sekundarstufe I“ |
Die GEW setzt sich beim Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft und bei
den politischen Entscheidungsträgern dafür ein, dass an der Universität des
Saarlandes der Studiengang für das „Lehramt der Primarstufe und der
Sekundarstufe I (Klassenstufen 5 -10)“ eingerichtet wird.
Abzulehnen sind dabei Konzepte, die darauf
abzielen, das Grundschullehramt status- und besoldungsbezogen abzukoppeln. Zu
nennen wären hier u.a.
das Grundschullehramt an Fachhochschulen statt an der Universität anzusiedeln
Studiengänge, die im Unterschied zu den anderen Lehrämtern lediglich einen Bachelor-Abschluss vorsehen
die Einrichtung separater Studiengänge,
die das Lehramt auf die Grundschule (Klassenstufe 1 - 4) beschränken und vom
Sek-I-Bereich abkoppeln.
Begründung:
Seit über 2 Jahrzehnten werden keine Grundschullehrerinnen und -lehrer mehr im Saarland ausgebildet, obwohl es eine entsprechende APO (Ausbildungs- und Prüfungsordnung) gibt und obwohl absehbar großer Bedarf an qualifizierten Kräften für die immer wieder offiziell als „wichtigste Schulform“ bezeichnete Grundschule besteht.
Die GrundschullehrerInnenausbildung jetzt
im Saarland nach Konzepten einzurichten, die vielleicht zu vordergründigen
Einspareffekten führen, kann nicht zu der Qualitätssteigerung beitragen, wie sie
nach den diversen Vergleichsstudien stets postuliert wird.