Antragsteller: FG Sonderpädagogische Berufe
 

Betrifft: Studienbereich Sonderpädagogik und Integration an der Universität des Saarlandes



Die GEW fordert, in die Ausbildung von RegelschullehrerInnen den Studienbereich „Sonderpädagogische Förderung und Integration“ wieder aufzunehmen.
 

Begründung:

In der Rezeption der PISA-Ergebnisse wurde der Bedarf an diagnostischer Kompetenz auf Seiten der Lehrkräfte herausgestellt. Die Ausbildung vieler RegelschullehrerInnen in Förderung, Diagnostik und binnendifferenzierender Methodik ist unzureichend. So sehen sich nicht wenige LehrerInnen mit der Unterrichtung lerngestörter Schüler überfordert. Vorschnell wird nicht selten eine "Lernbehinderung" unterstellt. Auch zur Unterstützung der im Saarland seit vielen Jahren üblichen integrativen Unterrichtung wären Grundkenntnisse in Sonderpädagogik und Integrationspädagogik sinnvoll. An der Universität des Saarlandes wurde dennoch dieser seit Jahrzehnten bestehende und weit über das Saarland hinaus anerkannte Schwerpunkt „abgewickelt“.