Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW),
Landesverband Saarland, hat die aktuellen Ereignisse um die Bedrohung
von Schulen durch so genannte Amokläufer zum Anlass genommen, den Ausbau
des schulpsychologischen Dienstes im Saarland zu fordern. Unter den
gegebenen Rahmenbedingungen seien die Lehrerinnen und Lehrer kaum in der
Lage persönlichkeitsgestörte Schüler und spezifische
Verhaltensauffälligkeiten zu diagnostizieren. Zudem fehlten den
Lehrkräften psychologische Kompetenzen, die in der Lehrerausbildung zu
wenig vermittelt werden. Schulpsychologen sollen neben der
Individualtherapie zunehmend auch beratend für ganze Kollegien an
pädagogischen Tagen tätig werden, damit den Lehrern mehr psychologisches
Grundwissen vermittelt wird.
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