
GEW begrüßt die Maßnahmen
Saarbrücken – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Saarland, begrüßt die Planungen der „Allianz für Sprachförderung und Teilhabe“. Durch eine verbindliche, flächendeckende ...
Sprachstandsfeststellung werden frühzeitig alle Kinder erreicht – auch diejenigen, die keinen Kitaplatz haben.
Die Umsetzung, insbesondere die notwendigen Maßnahmen zur anschließenden Sprachförderung, bewertet die Bildungsgewerkschaft angesichts des derzeitigen Fachkräftemangels jedoch als herausfordernd. In den ohnehin schon belasteten Systemen Kita, Schule und Jugendhilfe werden die erforderlichen zusätzlichen Personalstunden, einschließlich der für die Personalisierung der Ersatzangebote, nur schwer auch mit entsprechender fachlicher Expertise zu besetzen sein.
„Das geplante Programm ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, um dem Ziel der Bildungsgerechtigkeit näher zu kommen. Langfristig darf jedoch das Ziel, die Kitaplätze flächendeckend auszubauen, nicht aus den Augen verloren werden. Das bedeutet auch, die Fachkräfteoffensive weiter voranzutreiben.“, so die Landesvorsitzende Liliane Rosar-Ickler. Schließlich sei die sprachliche Kompetenz nicht die einzige Voraussetzung für eine erfolgreiche Bildungsbiografie. Ziel müsse es bleiben, dass jedes Kind im Saarland ab dem dritten Lebensjahr einen Kindergartenplatz erhält. Für eine ganzheitliche individuelle Förderung brauche es zudem eine entsprechende Qualität, also eine Fachkraft-Kind-Relation, die es erlaubt, Sprachanlässe und andere Entwicklungsanreize zu schaffen.









